Vom 15. bis 18. August betrieben die Cp 1861 des UOV Uster und die Maritzbatterie des UOV Langenthal auf der Thuner Allmend ein Zeltlager mit Feldküche und einen Exerzierplatz für Artillerie und Infanterie. Drüllmüsterung und Habersackvisite erinnerten an die Eidgenössischen Truppenlager zur Zeit General Dufours.

Zeltlager 200 Jahre Thun

In der Feldschmiede wurden Gewehrkugeln gegossen. Der Uniformenschneider hat Reparaturen ausgeführt und einen neuen Artilleriefrack fertiggestellt. Die Küche sorgte am offenen Feuer für die Verpflegung der ganzen Belegschaft. Am Schiessstand konnten Besucher mit dem Gewehr Ordonnanz 1842 den Ladevorgang und die Schussabgabe nach altem Reglement praktisch üben. Die Kanoniere der Maritzbatterie präsentierten zwei Geschütze im Einsatz.

Handwerk 200 Jahre Thun  Kantine 200 Jahre Thun

 

 

 

 

 

 

 

 

Direkt neben dem Biwak der Unteroffiziersvereine waren die Berner Dragoner von 1779, die Kavallerieschwadron 1972 und die neu aufgestellte Batterie 33 stationiert, auf der rechten Flanke haben Oldtimer-Flugzeuge den alten Thuner Flugplatz zu neuem Leben erweckt. 

Dank dieser interessanten Nachbarschaft haben unsere Teilnehmer vom vielseitigen Festprogramm einiges miterleben können obwohl der strenge Einsatzplan niemandem Zeit liess, sich im Festgelände zu tummeln.

Mit dem Engagement in Thun bemühen wir uns an einem offiziellen Anlass der Armee für die Unteroffiziersvereine Flagge zu zeigen und zum 200-Jahr-Jubiläum einen Beitrag zu leisten, der nur auf diese Weise von Unteroffiziersvereinen erbracht werden kann. Die Besuche von befreundeten Sektionen und Passivmitgliedern haben uns sehr gefreut. Für die Aktivmitglieder waren die vier Tage im Biwak ein äusserst anstrengendes aber einzigartiges Erlebnis. Interessant ist, dass in den Medien ausserhalb der Region Thun kaum über diesen Anlass berichtet wird.

Vorderlader 200 Jahre Thun

40 000 Besucher kamen nach Thun, um die aktuellen Vorführungen der Panzertruppen und die historischen Formationen zu sehen: Das Volk zeigt Sympathie für seine Armee und will sich über Geschichte, Technik und Ausbildung informieren; aber Fernsehen, Radio und die Zeitungen befassen sich lieber mit irgendwelchen anderen Themen... 

A. Streiff, UOV Uster

 

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